„Die Waffe des KOD ist das Wort“ – Oder?

"Die Waffe des Polizeibeamten ist das Wort" soll der ehemalige Innenminister Schleswig-Holsteins Klaus Buß gesagt haben.

Ist das so?

Natürlich nicht. Erstens sollte das Wort keine Waffe sein. Es gehört nicht zu den Aufgaben der Polizei, Menschen mit Worten zu verletzen. Genau das tun Waffen aber, wenn sie eingesetzt werden.

Zweitens ist das Wort - selbst wenn man bei dem Waffengleichnis bliebe - nicht DIE einzige Waffe des Polizeibeamten. Er verfügt noch über weitere: Pistole, Pfefferspray, Schlagstock und an einigen Orten eine Elektroschockpistole ("TASER"). Und ja: Es gibt neben den Waffen auch die körperliche Gewalt und die Hilfsmittel der körperlichen Gewalt. Lass es uns hier nicht komplizierter machen, als erforderlich, okay?


Dennoch erklärt sich fast von selbst, was Herr Buß damit meinte: Kommunikation ist wichtiger als eine Pistole oder ein Schlagstock. Reden können, Kommunizieren können sind DAS wichtigste Werkzeug des täglichen Polizeidienstes.


Und wie ist das bei euch, liebe KODies? Was ist eure wichtigste Waffe, euer wichtigstes Werkzeug?

Beim letzten Mal sprachen wir über den Grundsatz "Train as you fight". Wir schauten uns dazu einen Teil des Eingriffstrainings an. 

Den Grundsatz "Train as you fight" kannst du aber auch auf das Training von Kommunikation, Sprechen, Zuhören, Körpersprache und Ähnlichem anwenden.


Wie ist das bei dir auf deiner Dienststelle? Trainiert Ihr auch dieses Werkzeug regelmäßig und mit professioneller Anleitung?

Falls Ihr das Bewältigen konfliktreicher Gesprächssituationen noch nicht so trainiert habt, dass du damit vollkommen zufrieden und handlungssicher bist, melde dich gern bei mir. Unter sicher@orka-pohl.com beantworte ich sehr gern Fragen, wie Ihr auch schwierige oder bedrohliche Konflikte sicher bewältigen könnt.


Ich freue mich, von dir zu lesen.

Bis dahin viel Erfolg auf deinem Weg.


Train as you fight!

ORKA