Der grundlegende Fehler eines herkömmlichen Selbstverteidigungs-Kurses

Wann geht es los?

 

Das ist eine der wichtigsten Fragen wenn es darum geht, sich vor negativen Einflüssen durch andere Menschen zu schützen.

Wann geht es los? Wann sollte ich mich wehren? Wann muss ich nicht mehr nett, kooperativ und gut erzogen handeln, sondern einem anderen Menschen meine Grenzen aufzeigen?

Lass uns vom Einfachen zum Schwierigen gehen. Beginnen wir mit einem Selbstverteidigungskurs.

Du willst, dass dein Kind sich wehren kann gegen Menschen, die es nicht gut meinen mit deinem kleinen Liebling. Also ab zum SV-Kurs. SV steht für Selbstverteidigung. Sich selbst verteidigen können setzen die meisten Menschen mit Kämpfen gleich. Es geht dann um Griffe, Hebel, böse Blicke, laute Worte und den Worst Case, den schlimmsten Fall also.

Ich habe solche Kurse auch viele Jahre angeboten. Sie sind nicht schlecht. Aber sie geben in den meisten Fällen nicht die richtige, die entscheidende Antwort.

Warum nicht?

Im Grunde ist es ganz einfach. Dein Kind betritt einen Raum und weiß in dem Moment, worum es gleich gehen wird. Egal, ob Dojo und Gi (das sind Übungshalle und „Judo-Anzug“) oder Turnhalle und Trainingsanzug: es ist klar, was gleich geschehen wird.

Einer greift an, einer verteidigt sich – und eine Lehrerin oder ein Lehrer vermitteln diverse Techniken, achten auf Distanzen und Körperhaltung.

Szenenwechsel.

Dein Kind spielt auf dem Schulhof und wird aus dem Nichts heraus von einem zwei Jahre älteren Mitschüler geschubst und anschließend ausgelacht.

Was soll es jetzt tun?

Für diesen Blog-Beitrag möchte ich darauf nicht weiter eingehen – wir schauen uns das immer wieder mal an. Mir geht es hier nur darum dir zu erklären, wo das Problem liegt. Dein Kind war nicht vorbereitet. Es kann jetzt nur abrufen, was es IN DIESER SITUATION abrufbar in seinem Kopf hat.

Das zu erreichen ist mein Ziel. Es ist möglich, erfordert aber ein ganz anderes Herangehen an diese Herausforderung!

Willkommen in meiner Welt 😉
In den asiatischen Kampfkünsten gibt es einen Satz, der seit vielen Jahren weiter gegeben wird: „Die Sieger stehen vor dem Kampf fest“.

Ändere das Wort „Kampf“ in „Ausgang der Konfrontation“ dann erhältst du diesen Satz: „Die Sieger stehen vor dem Ausgang der Konfrontation fest“.

Bezogen auf das Beispiel eben bedeutet das, dass dein Kind diese Auseinandersetzung meistern kann, wenn es die Lösung bereits im Kopf mit sich trägt. Wir können nicht verhindern, geschubst zu werden – ich auch nicht. Doch was danach geschieht, können wir kontrollieren. Und wir können es kontrollieren, wenn wir eine einfache und blitzschnell abrufbare Antwort parat haben.

Wie das funktioniert, schauen wir uns an. An dieser Stelle möchte ich auf meine Kurse für Kids 7-10 Jahre) und Teens (11-14 Jahre hinweisen). Ruf mich an oder schicke mir eine Mail, wenn du hierzu Fragen haben solltest.

Viel Erfolg!
Dein ORKA

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